Abies alba - Weiß-Tanne

                          "Baum des Jahres 2004"

 Unterfamilie : Abietoideae - Tannenähnliche
      Familie : Pinaceae - Kieferngewächse
      Ordnung : Pinales - Föhrenähnliche
	
 Besonderheit : Gilt neben der Buche als "zweite Säule" einer naturgerechten,
                nachhaltigen Waldwirtschaft; spielt eine herausragende Rolle
                in der Vorbeugung gegen Hochwasser- und Sturmschäden - das
                tiefreichende Wurzelsystem vermindert den Oberflächenabfluss
                und reduziert die Sturmwurfgefährdung (im Vergleich zur Fichte
                um ein 4-faches).
   Gefährdung : Steht auf der Roten Liste gefährdeter Pflanzen in Deutschland:
                gefährdet in Thüringen und Bayern, vom Aussterben bedroht in
                Sachsen und Brandenburg/Berlin = Baumart mit dem stärksten
                Rückgang in den letzten 200 Jahren - Gründe:
                1) Überdauerte die Eiszeiten in kleinen voneinander getrennten
                   Populationen - führte zum Verlust von Genen, zur Inzucht und
                   in Folge zur heutigen geringen Anpassungsfähigkeit
                2) 90 % ihrer ursprünglichen Fläche ist verloren, unter anderem
                   durch Kahlschlagswirtschaft in der Vergangenheit
                3) Übernutzung und Konkurrenz zur Fichte
                4) Reagiert äußerst empfindlich auf Klimaveränderungen,
                   Trockenheit und Luftschadstoffe ("Waldsterben von oben")
                5) Bedrohung durch "Neuartige Waldschäden" - Luft- und
                   Bodenverschmutzungen, die der Mensch verursacht hat,
                   "Tannen-Sterben" ab der 70er- bis 80er-Jahre durch
                   Schwefelverbindungen aus der Industrie ("Saurer Regen"),
                   heute durch Stickstoffverbindungen aus Autoverkehr und
                   Landwirtschaft
                6) Geschädigte Bäume produzieren einen extrem hohen Anteil
                   tauber Samen
                7) Wildverbiss durch Rot- und Rehwild, das mit Vorliebe die
                   zarten jungen Bäume frisst - dadurch Verlust an natürlicher
                   Waldverjüngung ("Waldsterben von unten").
  Verbreitung : Gebirgsraum im südlichen Mittel- und Südost-Europa;
                in Deutschland: vor allem in den südlichen Mittelgebirgen wie
                Frankenwald, Vogesen und Schwarzwald ("Charakterbaum des
                Schwarzwaldes"), im Bayerischen Wald (Hauptverbreitungsgebiet),
                Thüringer Wald, Erzgebirge, in Sachsen, in der Schwäbischen Alb,
                im Alpenvorraum und in den Alpen; Nordgrenze in Deutschland:
                Schwarzwald - Thüringen - Erzgebirge - Niederlausitz;
                im "ozeanischen" Klima (hohe relative Luftfeuchtigkeit,
                ausgeglichene Temperaturen) auch in Nordwest-Deutschland,
                Schleswig-Holstein und sogar Dänemark; ursprünglich der am
                weitesten verbreitete Nadelbaum in Deutschland.
     Standort : Sonne bis Schatten, besonders in der Jugend sehr viel Schatten
                vertragend; bevorzugt luftfeuchte Lagen mit mindestens 600 mm
                Niederschlag im Jahr; kühle, aber wintermilde Klimalagen;
                typische Baumart des Bergmischwaldes, häufig vergesellschaftet
                mit Fichte, Buche, Berg-Ahorn und in tieferen Lagen auch mit
                Eiche; reine Tannenwälder; Schluchtwälder; kann durch ihre
                enorme Höhe eine zweite Baumschicht über Fichte und Buche bilden
                - diese 2-schichtige Bestandesstruktur erinnert an tropische
                Regenwälder und kommt bei uns ohne die Weiß-Tanne nirgends vor;
                Baumart der hohen Lagen: Höhenlagen bis 1300 mm NN, in wärmeren
                Gebieten bis zu 2000 m NN (z.B. Alpen), bildet aber nirgends die
                natürliche Baumgrenze; im Tiefland von Natur aus fehlend, jedoch
                häufig gepflanzt.
        Boden : Gut durchlüftet, nährstoffreich, frisch-feucht; schwach sauer
                bis alkalisch; tiefgründige, lockere, sandig-humose Lehm- und
                Tonböden; meidet extrem saure, trockene, flachgründige, steinig-
                schottrige Böden.
        Wuchs : Baum 1. Ordnung; "Baumgigantin": größter immergrüner Waldbaum
                Europas (neben der Fichte); Stammdurchmesser bis zu 2 m (3 m);
                Stamm durchgehend, gerade und schlank, im Wald astrein und meist
                etwas gebogen; in der Jugend: Krone regelmäßig kegelförmig, wie
                eine Pyramide (ideale Weihnachtsbaum-Form), mit dominierendem
                senkrechtem Wipfeltrieb; im Alter: Krone walzenförmig - die
                Vorherrschaft des Wipfeltriebes geht verloren, die Seitenäste
                wachsen zuerst waagrecht in die Breite, dann scharf aufwärts
                gehend bis senkrecht, überragen den Gipfeltrieb und bilden so in
                der Oberkrone eine große, abgeflachte, nestartige Kronenspitze
                ("Storchennest"); frei stehende Bäume oft mit sehr großen Ästen
                nahe der Basis.
        Größe : Höhe 40-60 (65) m; in der Jugend sehr langsames Wachstum, dann
                schnellwüchsig - Jahrestriebe bis 80 cm möglich; Höhen-Wachstum
                hält bis zu 300 Jahre an.
  Lebensdauer : Natürliche: 500-600 Jahre; Nutzungsalter im Forst: 90-130 Jahre.
        Borke : In der Jugend: dunkelgrau, glatt, mit vereinzelten Harzblasen;
                im mittleren Alter: grau, leicht gefeldert, mit Harzblasen;
                im Alter: auffallend hell weiß-grau ("Weiß-Tanne"), in kleine
                Felder zerbrechend - flachschuppig mit schmalen, tiefen Rissen,
                mit zahlreichen Harzblasen; blättert in oft harzverschmierten
                Stücken ab.
         Holz : Eigenschaften: leicht, weich, elastisch; trocknet schnell,
                schwindet wenig, arbeitet gering; gut zu bearbeiten, verleimen
                und spalten; leichte Neigung zur Rissbildung; harzfrei; sehr gut
                tränkbar; Holzfarbe: hell gelblich-weiß, glanzlos, Splint- und
                Kernholz schwer unterscheidbar, keine Kernverfärbung, dunkelt
                kaum nach; Merkmale: relativ gleichmäßige Struktur, Faserverlauf
                schlicht; Jahresringe deutlich sichtbar; Reifholzbaum; Frühholz
                ist weich, Spätholz ist hart; geringe Resistenz gegenüber Pilzen
                (bläueempfindlich) und Insekten; Geruch: wohlriechend im
                getrockneten Zustand (ähnlich dem der Fichte), säuerlich im
                frisch geschlagenen und feuchten Zustand, verflüchtigt sich;
                Holzmasse von mehr als 40 qm möglich ("Großvater-Tanne").
       Triebe : Stumpf graubraun, rund, mit verstreuten runden kleinen Haaren
                und mit kreisrunden Vertiefungen des ehemaligen Nadelansatzes;
                Rinde ziemlich zerknittert und unbehaart; Leittriebe kräftiger
                Jungpflanzen glänzend blassgrau; Triebe des Gipfelquirls aufwärts
                gekrümmt; treiben Anfang Mai-Juli, Seitentriebe bereits im April
                und spätfrostgefährdet.
      Knospen : Rotbraun; eiförmig; ziemlich harzig.
        Blatt : Immergrün; nadelförmig; Oberseite: glänzend dunkelgrün, mit
                schwach eingesenkter Mittelrippe; Unterseite: dunkelgrün, mit
                2 weißen Wachsstreifen (Spaltöffnungen) und mit erhabener
                Mitterippe; 1-4 cm lang, 2-3 mm breit; flach; weich; Spitze:
                stumpf, nicht stechend, leicht eingekerbt; Blattnarbe (Basis)
                rund, grün und dem Zweig aufsitzend: Nadeln stehen auf kleinen
                Füßchen, die wie Saugnäpfe am Zweig befestigt sind - daher
                bleibt nach Abfallen der Nadeln eine glatte runde Narbe am Zweig
                zurück; unterschiedlich lange Nadeln gleichzeitig an einem Trieb
                - obere Nadeln viel kürzer als die unteren (= Phänomen);
                auffällig kammförmig gescheitelt: in mehreren Lagen nach beiden
                Seiten des Triebes, sieht nach 2-zeiliger Anordnung aus, sind
                aber spiralförmig angeordnet; Austrieb Anfang Mai, spätfrost-
                gefährdet; Duft beim Zerreiben zwischen den Fingern: sehr
                aromatisch, zitronenartig - wie Terpentin-Balsam; Inhaltsstoffe:
                ätherisches Öl, Terpentin, Provitamin A; Nadeln fallen erst nach
                7-11 Jahren ab, im Hochgebirge manchmal nach 14 Jahren = Rekord
                unter den heimischen Nadelbäumen.
        Blüte : Einhäusig, eingeschlechtig; im Mai/Juni; nur im oberen Kronenteil
                an vorjährigen Trieben; alle 3-5 Jahre tritt eine stärkere Blüte
                auf; weibliche: zapfenförmig, 2,5-3 cm lang, aufrecht am Zweig
                stehend, zunächst hellgrün, dann blaugrün; männliche: kleine
                kugelige Einzelblüten, hängend in Kätzchen, 2-2,5 cm lang,
                gelblich; sehr spät, erst mit ca. 50 Jahren: als Solitär mit
                30-40 Jahren, im Bestandsschluss mit 60-70 Jahren; windbestäubt.
       Frucht : Aufrecht stehende weibliche Zapfen-Blütenstände reifen im Herbst
                zu aufrecht auf den Zweigen stehenden Tannen-Zapfen heran (wie
                Kerzen); 10-16 cm lang, 3-4 cm breit; walzenförmig, an der Spitze
                etwas verjüngt und abgerundet; anfangs grün, später orange-braun;
                Schuppen ziemlich groß, Deckschuppen 6-7 mm weit vorragend und
                zurückgeschlagen; kurz nach der Reife (Wassergehalt der Zapfen
                unter 40 %) zerfallend: Schuppen und Samen lösen sich von der
                verholzten Zapfenspindel, die lange am Zweig stehen bleibt, oft
                noch Jahre - Tannenzapfen als Ganzes gibt es nicht am Boden.
        Samen : Glänzend dunkelbraun; 6-10 mm lang, dreieckig, weich, mit
                deutlichen Harztaschen; mit einem Samenflügel verwachsen
                ("Schraubdrehflieger"); Windverbreitung: Samen fallen zu zweit
                mit ihren Schuppen (Samenschuppen) im Herbst-Winter nach und nach
                aus den Zapfen und segeln zu Boden, beginnend in der Oberkrone
                und von der Zapfenspitze aus nach unten, übrig bleibt die
                stehende Spindel ("Spieße"); je nach Klima alle 3-5 Jahre
                reichlich Samen; die im Herbst-Winter abfallenden Samen keimen
                im April/Mai.
       Wurzel : Große Wurzelintensität; Tiefwurzler: anfangs Pfahlwurzel, die
                sich später zu einem kräftigen Herzwurzelsystem entwickelt;
                erschließt tiefe Bodenschichten; durchdringt auch schwere,
                dicht gelagerte und problematische (z.B. wechselfeuchte) Böden;
                Wurzelsystem kann eine Gesamtlänge von 270 m erreichen
                (100-jähriger Baum); Sauerstoffbedarf der Tannen-Wurzeln
                geringer als der anderer Nadelbäume.
  Krankheiten/
   Schädlinge : - "Neuartige Waldschäden": verursachen schüttere, lichte Kronen,
                da die Nadeln vorzeitig abfallen; gehört in Bayern mit zu den am
                stärksten betroffenen Baumarten - jede zweite weist Schädigungen
                in der Krone auf.
                - Rindenbrand: nach plötzlichem Freistellen.
                - Beschädigung des Wipfeltriebes, z.B. durch Wildverbiss oder
                Frost: die obersten Seitenzweige richten sich auf und wetteifern
                um die Vorherrschaft.
Ökologie : Laubstreu gut zersetzlich und durch die günstigen Inhaltsstoffe ein Leckerbissen für Wild; bietet Lebensraum für Insekten, Vögel, Pilze (z.B. Pfifferling); Futterpflanze für verschiedene Schmetterlingsarten, an der sie als Raupe fressen oder als Schmetterling (Imago) Nektar saugen. Eigenschaften : Große Standfestigkeit und Sturmsicherheit aufgrund des tiefgehenden Pfahl-Herwurzelsystems; äußerst windfest; sehr sehr anspruchsvolle Gehölzart: hochempfindlich gegenüber Luft- und Bodenverschmutzungen, Klimaveränderungen und Trockenheit; spätfrostgefährdet; verträgt leichtes Einschütten mit Lockermaterial. Verwendung : Zum Hochwasser- und Sturmschutz; in Bergregionen für Mischpflanzungen, Gehölzgruppen und Aufforstungen; waldbaulich sehr interessant: garantiert sturmstabile Wälder und schützt den Boden, als ausgesprochene Schattenbaumart in der Jugend kann sie bis zu 100 Jahre unter Schirm stehen (Beschattung durch ältere Baumarten) und wächst nach Freistellung ausgesprochen schnell; Einsatzmöglichkeit jedoch drastisch zurück gegangen aufgrund ihrer Empfindlichkeit; selten in Gärten und Parks; im Siedlungsbereich wegen ungünstiger Voraussetzungen kaum verwendbar. Sorten : Wenige Ziersorten. Holz-Nutzung : Harzfreiheit (im Gegensatz zur Fichte), dadurch gute Verwendbarkeit und Imprägnierbarkeit; hervorragende Tränkfähigkeit: nimmt sehr gut Anstriche auf (Öle, Wachse, andere Veredelungsprodukte), daher von Möbeldesignern neu entdeckt und besonders zu empfehlen für Außenfassaden, Pergolas, Balkone; als Weichholzart sehr gut geeignet als Bau-, Konstruktions- und Industrieholz sowie für den Innenausbau: Masten, Pfähle, Dielen, Türen, Fenster, Dachschindeln; zur Anfertigung von Möbeln, Schälfurnieren, Spanplatten, Sperrholz; als Verpackungsmaterial wie Kisten, Schachteln, Holzwolle; in der Zellstoffindustrie und Papierherstellung; als Resonanzholz bei Musikinstrumenten (Orgel, Geige); neu: als Thermoholz und für Superlamellen. Bedeutende Beispiele für Zweckbauten: Teile Amsterdams stehen auf Tannen-Pfählen; der Turm des Freiburger Münsters trägt innen 1000-jähriges Tannen-Gebälk; das berühmte Dach der Weltausstellung EXPO in Hannover ruht auf 70 starken Weiß-Tannen-Stämmen; die Frauenkirche in Dresden (zur Zeit im Wiederaufbau) wird ausgestattet mit Tannen-Sitzbänken und -Verkleidungen; der Abenteurer Rüdiger Nehberg überquerte im Jahre 2000 den Atlantik auf einem 17 m langen und 350 Jahre alten Weiß-Tannen-Stamm ("The Tree"). allg. Nutzung : Weiß-Tannen-Blüten-Honig = besondere Rarität; Tannen-Bier, durch Vergären von Tannen-Nadeln gebraut, spielte im Mittelalter eine "berauschende" Rolle. Heilkunde : Die Heilkräfte der Tanne sind vielfach und werden seit Jahrhunderten genutzt; wirksame Teile: Nadeln, frisches Harz, geschlossene Knospen, auch Zweige und Tannen-Zapfen - wirken antiseptisch, krampflösend, schweiß- und harntreibend, auswurf- fördernd sowie gegen Skorbut; Knospen: helfen innerlich als Tee und äußerlich als Badezusatz - bei Bronchitis, Blasenentzündung, zur Transpiration; Nadeln: aufgrund der Inhaltsstoffe beliebter Zusatz zu Kräuterbädern; frische Zweige: der würzige Duft macht die Nase frei; Nadeln und Zweige: der kräftige würzig-balsamische Waldduft des Öls (gewonnen durch Wasserdampfdestillation) wirkt wohltuend auf die Atemwege, besonders in der kalten Jahreszeit; grüne Tannen-Zapfen: als Tee zubereitet zum Pflegen der Stimme, wurde früher Sängern empfohlen; Tannen-Zapfen: als Öl reinigen sie Wunden und helfen bei der Heilung; Tannen-Harz: daraus wird nach Zitronen duftendes Terpentin gewonnen ("Elsässer oder Straßburger Terpentin") - vor allem früher in vielen Salben und Pflastern enthalten, zur Behandlung von Stauchungen, Quetschungen, Hautgeschwüren sowie zur Durchblutungsförderung (z.B. bei Krampfadern, Frostbeulen). Bedeutung : Im Volksmund achtungsvoll "Edel-Tanne" genannt; das mittelhoch- deutsche Wort "tan" bedeutet Forst oder Wald; in allen Kulturen und Religionen ist der immergrüne Baum Wohnsitz der Götter und damit Zeichen des Lebens gewesen; bei den Germanen wegen ihrer immergrünen Zweige Kultbedeutung: Symbol ewiger Lebenskraft, fortwährendes Wachstum und unerschöpflicher Fruchtbarkeit - daher legten sie zur Feier der Wintersonnenwende und zur Beschwörung des Sommers Tannen-Zweige vor ihre Häuser und auf öffentliche Plätze; ebenso gibt es schon immer den Brauch, die dunkle Jahreszeit mit grünen Zweigen als Hoffnung auf neues Leben und mit Kerzen als Hoffnung auf neues Licht zu schmücken; mit Tannen fing alles an, und die Tradition stammt aus Deutschland: der erste urkundlich erwähnte Weihnachtsbaum wurde 1605 in Straßburg beschrieben (damals zu Deutschland gehörend) - Tannen, geschmückt mit Äpfeln, Süßigkeiten und Goldfolie ("Gabenbaum", "Bescherbaum"); die erste mit Kerzen geschmückte Tanne ist 1611 überliefert - sie stand im Schloss der Herzogin Dorothea Sybille von Schlesien; allgemein gebräuchlich wurde die Tradition des Weihnachtsbaumes aber erst ab Anfang des 19. Jhdts.; Weiß-Tannen-Wipfel und junge Weiß-Tannen sind im Bergland begehrte Weihnachtsbäume, meist werden aber Fichten und Douglasien verwendet. Lyrik : Oh Tannenbaum Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter! Du grünst nicht nur zur Sommerszeit, nein auch im Winter, wenn es schneit. Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter! Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, du kannst mir sehr gefallen! Wie oft hat nicht zur Weihnachtszeit, ein Baum von dir mich hoch erfreut. Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, du kannst mir sehr gefallen! Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, dein Kleid will mich was lehren: Die Hoffnung und Beständigkeit gibt Trost und Kraft zu jeder Zeit. Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, dein Kleid will mich was lehren. (ursprünglich: schlesisches Volkslied im 16. Jhdt.) (August Zarnack, 1820 - erste Strophe) (Ernst Anschütz, 1824 - zweite und dritte Strophe) Trageser C. www.gartenagentin.de (2004)
 


Junge Weiß-Tanne



Alter Stamm



Nadeln, kammförmig gescheitelt



Junge Borke



Alte Borke



Aufrecht stehende Zapfen





























































































Tannenbaum





















Wächtershäuser 2009