Das Alter der BäumeNatürliches Lebensalter Umtriebszeit im Forst |
Tabellen Höchstalter: Laubbäume Nadelbäume Urweltbäume |
Ich lebe mein Leben
in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehen. Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn. Rainer Maria Rilke (1899) |
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Jahresringe Laubbaum (oben) Nadelbaum (unten)
Trauben-Eiche (Quercus petraea) In der Metropole Berlin am Schloss Charlottenburg |
Bäume können Lebensspannen
von mehreren tausend Jahren erreichen. Das Höchstalter von Bäumen lässt sich am zuverlässigsten an der Zahl der Jahresringe ablesen (jahrgenau!): so lange ein Baum lebt, legt er jedes Jahr einen Jahresring als Zuwachs an - jeweils der äußerste Ring kommt neu hinzu. Deswegen ist zur Altersermittlung am besten der Querschnitt ganz unten am Stamm geeignet - jeder Baum ist unten älter als oben. Das Abzählen der Jahresringe ermöglicht eine Rückrechnung auf das tatsächliche Alter, was aber dennoch immer als Schätzwert zu verstehen ist. Die Altersbestimmung mit Hilfe der Jahresringe wird als Dendrochronologie bezeichnet (griech. dendro = Baum). Die Jahresringe sind bei Laubbäumen nicht so ausgeprägt zu erkennen, da Laubhölzer kompliziert und unregelmäßig aufgebaut sind. Bei Nadelbäumen sind die Jahresringe deutlich sichtbar, da Nadelhölzer einfach und regelmäßig strukturiert sind. Bei den Jahresringen, die in Jahreszeitklimata wachsende Bäume jährlich ausbilden, handelt es sich um den Dickenzuwachs des Holzes: dicht unterhalb der Rinde werden neue Leitungsbahnen angelegt, um Wasser und Nährstoffe zu transportieren. Im Frühjahr wird weitporiges Frühholz, im Sommer bis Herbst engporiges Spätholz ausgebildet, im Winter ruht das Dickenwachstum. Die jahreszeitlich bedingten Wachstums- und Ruhephasen und diese sich Jahr für Jahr wiederholende Abfolge zeichnen sich dann als abgegrenzte Jahresringe im Holzquerschnitt ab. (siehe auch: Holzaufbau - Splintholz) Die Dicke der Jahresringe ist hauptsächlich von der Jahreswitterung beeinflusst und lässt gute und schlechte Wachstumsjahre erkennen. Je besser die Wuchsbedingungen (z.B. reiche Niederschläge, genügend Nährstoffe), desto breitere Jahresringe werden ausgebildet und entsprechend größer ist der Holzzuwachs. Dasselbe gilt für günstigere Standortbedingungen (z.B. viel Licht, wenig Konkurrenz). Deswegen ist bei derselben Art auf verschiedenen Standorten ein unterschiedliches Dickenwachstum zu verzeichnen: ein Solitärbaum hat bei selbem Alter einen viel dickeren Stamm als ein Waldbaum. Ebenso ist das Dickenwachstum jeder Gattung und Art sehr individuell. Zudem nimmt im hohen Baumalter der Dickenzuwachs ab. Das natürliche Lebensalter von Bäumen ist äußerst variabel. Jede Baumart hat eine genetisch bedingte Lebenszeit. Außerdem besteht ein Unterschied zwischen möglicher und tatsächlicher Lebenserwartung der Bäume. Auf Gund der ungünstigeren Standortbedingungen z.B. in Stadtgebieten ist die Vitalität von Stadtbäumen oft stark reduziert, was ihre Lebensdauer enorm verkürzt. Die in den folgenden Tabellen aufgeführten Altersangaben (Grobwerte!) können die Bäume nur erreichen, wenn sie unter optimalen Bedingungen wachsen (natürliches Höchstalter). Einige Exemplare werden bei entsprechend günstigen Standorten sogar wesentlich älter (maximales Höchstalter). Es ist anzunehmen, dass immer wieder einzelne Exemplare gefunden werden, die ein noch höheres Lebensalter erzielt haben. Auch wenn die Lebensuhr längst abgelaufen scheint, kann ein alter Baum noch sehr lange überleben... Die Forstwirtschaftliche Umtriebszeit (UTZ) der Bäume ist wiederum wesentlich kürzer. Bäume produzieren Holz - ein äußerst wichtiger Bau- und Werkstoff. Deswegen werden viele in unseren Wäldern wachsenden Bäume genutzt, bevor sie ihr natürliches Höchstalter erreichen (Nutzungsalter). Diese Zeitspanne ergibt sich vor allem aus biologisch-wirtschaftlichen Gründen. Ziel ist eine nachhaltige Produktion des umweltfreundlichen und nachwachsenden Rohstoffes Holz. Bei den in den Tabellen genannten Baumarten (Laubbäume, Nadelbäume, Urweltbäume) handelt es sich um einheimische Bäume sowie um nicht einheimische, die sich in unserem Klima sehr gut entwickeln. Sie sind nach dem höchsten natürlichen Alter sortiert, in absteigender Reihenfolge (natürliches Höchstalter). Die "Ausreißer" werden extra berücksichtigt (maximales Höchstalter). Die durchschnittliche Umtriebszeit der Forstbäume (Nutzungsalter) ist im Vergleich zum natürlichen und maximalen Höchstalter gesondert dargestellt (Tabelle UTZ). |
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Höchstalter Laubbäume
Die Stiel-Eiche (Quercus robur) erreicht das höchste Lebensalter unter den heimischen Laubbäumen: es wurden schon Exemplare mit einem Alter von 1800 Jahren gefunden! Die langlebige "Deutsche Eiche" wird auf den deutschen Euro-Münzen geehrt: das Eichenblatt ziert die Rückseite der 1-, 2- und 5-Cent-Stücke, und deutlich erkennbar sind zwei Eicheln an einem langen Stiel ("Stiel-Eiche"). Bereits früher prägte das Eichenblatt mit der Eichelfrucht die Rückseite der 1-, 2- und 5-Pfennige, und die Gärtnerin auf der Rückseite des 50-Pfennig-Stückes pflanzt eine junge Eiche... Stiel-Eiche (Quercus robur) Im Schlosspark Bad Homburg (Hessen) |
Tabellen Höchstalter: Nadelbäume Urweltbäume |
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Nr.
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Botanischer Name | Deutscher Name | Natürliches Höchstalter in Jahren |
Maximales Höchstalter in Jahren (Einzelexemplare) |
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1
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Tilia platyphyllos Scop. | Sommer-Linde | 900-1000 | 1500 |
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2
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Quercus robur L. | Stiel-Eiche | 500-800 | 1200-1400-1800 ! |
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3
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Tilia cordata Mill. | Winter-Linde | 700-800 | 1000 |
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4
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Quercus petraea (Mattuschka) Lieblein |
Trauben-Eiche | 700 | |
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5
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Castanea sativa Mill. | Edel-, Esskastanie | 450-500 | 600-700 |
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6
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Ulmus glabra Huds. | Berg-Ulme | 400-500 | 1000-1500 |
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7
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Acer pseudoplatanus L. | Berg-Ahorn | 400-500 (Stadtgebiet: ca. 100) | 600 |
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8
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Ulmus carpinifolia Gleditsch | Feld-Ulme | 400 | |
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9
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Populus alba L. | Weiß-, Silber-Pappel | 400 | |
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10
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Sorbus domestica L. | Speierling | 350-400 | 450 |
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11
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Juglans regia L. | Walnuss | 300-400 | |
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12
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Fagus sylvatica L. | Rot-Buche | 200-300 | 400, auch: 600-800 |
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13
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Platanus x acerifolia (Ait.) Willd. |
Ahornblättrige Platane | 300 | 500 |
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14
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Fraxinus excelsior L. | Esche | 250-300 | |
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15
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Ulmus laevis Pall. | Flatter-Ulme | 250 | |
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16
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Betula populifolia | Grau-Birke | 200 | 300 |
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17
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Aesculus hippocastanum L. | Rosskastanie (weiß) | 150-200 | 300 |
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18
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Quercus rubra du Roi | Rot-Eiche | 180 | |
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19
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Carpinus betulus L. | Hainbuche, Weißbuche | 150 | 250-300, auch: 500-600 |
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20
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Acer platanoides L. | Spitz-Ahorn | 150 | 200 |
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21
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Acer campestre L. | Feld-Ahorn | 150 | 200 |
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22
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Salix alba L. | Silber-Weide | 150 (viele Weiden unter 100) | 200 |
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23
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Populus nigra L. | Schwarz-Pappel | 100-150 | 300 |
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24
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Robinia pseudoacacia L. | Robinie, Schein-Akazie | 100 | 200 |
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25
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Sorbus aucuparia L. | Eberesche | 80-100 | 150-200 |
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26
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Alnus glutinosa L. | Schwarz-Erle | 100-120 | 150 (Stockausschläge: 1000) |
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27
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Betula pendula Roth. | Sand-Birke | 100-120 (abgängig na. 60-80) | 150 |
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28
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Populus tremula L. | Zitter-Pappel, Espe | 100 | 150 |
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29
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Aesculus x carnea Hayne | Rosskastanie (rot) | 100 | |
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30
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Liquidamber styraciflua L. | Amberbaum | 100 | |
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31
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Acer platanoides `Globosum´ | Kugel-Ahorn | 80 | |
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32
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Corylus colurna L. | Baum-Hasel | 80 | 100 |
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33
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Corylus avellana L. | Wald-Hasel, Haselnuss | 80 | |
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34
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Alnus incana (L.) Moench | Grau-Erle | 50 | |
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35
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Syringa vulgaris | Flieder | 50 | |
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36
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Malus silvestris Mill. | Holz-Apfel | 50 | |
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37
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Pyrus communis L. | Wild-Birne | 50 |
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Höchstalter Nadelbäume
Die Eibe (Taxus baccata) zählt zu den heimischen Nadelbäumen mit der höchsten Lebenserwartung: sie kann ein Alter von 3000 Jahren erreichen! Fast der gesamte Baum enthält giftige Substanzen, vor allem die Nadeln. Giftfrei sind einzig die Pollen und der rote Samenmantel (Fruchtfleisch des Samens). Dieser ist ein Leckerbissen für Vögel, die die Samen unverdaut und nun schnell keimfähig wieder ausscheiden und so deren Verbreitung und den Erhalt der Art sichern. Eibe (Taxus baccata) Im Schlosspark Bad Homburg am Fuße des Taunus (Hessen) |
Tabellen Höchstalter: Laubbäume Urweltbäume |
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Nr.
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Botanischer Name | Deutscher Name | Natürliches Höchstalter in Jahren |
Maximales Höchstalter in Jahren (Einzelexemplare) |
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1
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Taxus baccata L. | Eibe | 650-1000 | 2000-3000 ! |
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2
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Juniperus communis L. | Wacholder | 500-1000 | 2000 |
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3
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Cedrus libani A. Richard | Libanon-Zeder | 1200 | |
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4
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Cedrus atlantica (Endl.) Carr. | Atlas-Zeder | 1000 | |
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5
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Pinus cembra L. | Zirbel-Kiefer, Arve | 1000 | 1200 |
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6
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Pseudotsuga menziesii (Mirb.) Franco |
Küsten-Douglasie | 400-700 | 1000 |
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7
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Abies alba Mill. | Weiß-Tanne | 500-600 | |
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8
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Pinus nigra austriaca | Schwarz-Kiefer | 500-600 | |
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9
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Picea sitchensis (Bong.) Carr. | Sitka-Fichte | 400-500 | |
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10
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Pinus strobus L. | Weymouths-Kiefer | 400 | |
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11
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Larix kaempferi (Lam.) Carr. | Japanische Lärche | 300-400 | 500 |
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12
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Larix decidua Mill. | Europäische Lärche | 200-400 | 600-800 |
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13
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Picea abies L. | Rot-Fichte | 200-300 | 500-600 |
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14
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Chamaecyparis lawsoniana (Murray) Parl. |
Scheinzypresse | 300 | 500 |
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15
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Pinus mugo (= P. montana) | Berg-Kiefer | 300 | |
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16
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Pinus silvestris L. | Gemeine Kiefer | 200-300, gelegentlich 400 | 500-600 |
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17
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Pinus wallichiana Jacks. | Tränen-Kiefer | 150 | |
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18
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Thuja occidentalis L. | Lebensbaum | über 100 |
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Höchstalter Urweltbäume
Die "Anden-Tanne" (Araucaria araucana) aus Südamerika fühlt sich auch in unseren Breiten wohl: hier am Fuße des Spessarts. Einzelne Exemplare erreichen bei guten Standortbedingungen ein Höchstalter von 2000 Jahren! Die Chilenische Araukarie - ihr eigentlicher deutscher Name - ist äußerst robust, was auch ihr Status als lebendes Fossil beweist: seit 150 Mio. Jahren trotzt sie jedem Klimawandel, und sie erlebte sogar die Begegnung mit den Dinosauriern und den ersten Menschen... Chilenische Araukarie (Araucaria araucana) In einem Vorgarten in Kahl am Main (Unterfranken) |
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Nr.
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Botanischer Name | Deutscher Name | Natürliches Höchstalter in Jahren |
Maximales Höchstalter in Jahren (Einzelexemplare) |
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1
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Sequoiadendron giganteum (Lindl.) Buchholz |
Kaliforn. Mammutbaum, Berg-, Riesen-Sequoie |
2000 | 3500 ! |
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2
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Arauraria araucana (Molina) K. Koch |
Chilenische Araukarie, "Anden-Tanne" |
1300 | 2000 |
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3
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Sequoia sempervirens (D.Don) Endl. |
Redwood, Küsten-Sequoie |
700-1000 (in Kalifornien) | 2000-2600, auch: 3300 ! |
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4
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Taxodium distichum (L.) Rich. | Sumpfzypresse | 1000 | |
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5
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Ginkgo biloba L. | Fächerblattbaum | 500 | ältester Baum in China, geschätzt:
1250 |
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6
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Metasequoia glyptostroboides Hu & Cheng. |
Urwelt-Mammutbaum, Chinesisches Rotholz |
400-600 = Annahme,
da Baum erst
1941 in China entdeckt |
| (Quellen Text: www.altebaeume.de, www.baum-des-jahres.de, www.baumwaechter.de, www.bigalski.de, www.geographie.ruhr-uni-bochum.de, www.quarks.de, Quarks & Co "Lebenskünstler Baum" WDR 27.04.2004, www.sdw-nrw.de, www.suz-mitte.de, www.uni-ulm.de, www.wald.de, www.wald.lauftext.de/welt-der-pflanzen) |
| (Quellen Baumalter: www.altebaeume.de, Bauer "Der Wald in Zahlen von A-Z", www.baum-des-jahres.de, www.boga.ruhr-uni-bochum.de, www.cordata.de, www.homoeopathie.de, Kausch-Blecken von Schmeling W. "Der Speierling" 1992, Mitchell A. "Die Wald- und Parkbäume Europas" 1979 , Mitchell Beazley Verlag "Das große Buch vom Holz" 1979, www.sdw-nrw.de, Siewniak/Kusche "Baumpflege heute", www.upi-institut.de, www.wald.de, www.wald.lauftext.de/welt-der-pflanzen, de.wikipedia.com) |
| (Fotos: C. Trageser, C. Wächtershäuser - Jahresringe, Taxus baccata) |
| An alle LeserInnen dieses Textes: Falls jemand weitere oder ergänzende Altersangaben zu irgendwelchen Baumarten weiß (vor allem einheimische), freue ich mich über Zuschriften! Bitte mit Angabe der Quelle. |
| Claudia Trageser trageser@gartenagentin.de (April 2004) |
| Wächtershäuser 2009 |