Holzzersetzende Pilze an Bäumen |
Riesenporling - Meripilus giganteus
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| Fäuleart: | Moderfäule |
| Auftreten: | Stammbasis oder Wurzeln |
| Wirtsspektrum: | Besonders Buche, aber auch Eiche, Eberesche, Rosskastanie, Pappel, Weide, Esche, Linde, Ulme. |
| Verbreitung: | Über verletzte und abgestorbene Wurzeln. |
| Fruchtkörper: | Einjährige Fruchtkörper, etwa
Juli-November; direkt an den Wurzelanläufen, aber auch in größerer
Entfernung vom Stamm. Aus dem wulstigen Anfangsstadium entwickeln sich schnell große dachziegelartig angeordnete Fruchtkörper-Horste mit einem Durchmesser von 20-60 cm (bis über 1 Meter) und einer Höhe von 20-50 cm. Die halbkreis- bis fächerförmigen Einzelfruchtkörper haben anfangs eine cremefarbige Oberseite mit gelb-brauner konzentrischer Zonierung, die porige Unterseite ist heller und verfärbt sich bei Berührung. Die Sporenfarbe ist weiß. Die Fruchtkörper haben eine geringe Lebensdauer. |
| Auswirkung: | Meist an vorgeschädigten Bäumen.
Absterberscheinung im Kronenbereich, oft mit Kleinblättrigkeit. Der Pilz ist ein Schwächeparasit und betreibt, von unten nach oben verlaufend, einen starken Holzabbau der Wurzeln bis hin zum Stammfuß. Damit sorgt er im fortgeschrittenen Stadium für eine erhöhte Gefährdung der Standsicherheit. Intensive Zerstörungskraft! |
| Literatur: | Schwarze, Engels, Mattheck (1999): Holzzersetzende
Pilze in Bäumen. Rombach Verlag Freiburg Wohlers, Kowol, Dujesiefken (2001): Pilze in der Baumkontrolle. Thalacker Verlag |


| Wächtershäuser 2009 |