Rotrandiger Baumschwamm, Fichtenporling - Fomitopsis pinicola

| Fäuleart: |
Braunfäule |
| Auftreten: |
Krone/Stamm |
| Wirtsspektrum: |
An lebenden und toten Nadel- und Laubbäumen
(saprophytisch). Hauptsächlich an Fichte und Buche, bei Buche
oft mit Zunderschwamm gemeinsam.
Auch an Erle, Ahorn, Eiche, Birke, Vogelbeere, Kiefer. In höheren
Lagen an Tanne und Fichte. |
| Verbreitung: |
Durch Rindenverletzungen oder Aststummel
besiedelt der Pilz den Baum. Als Überträger des Pilzes sind
auch diverse Käferarten festgestellt worden. |
| Fruchtkörper: |
Mehrjährig; konsolenförmig bis
hufförmig, bis 30 cm breit. Oberseits mit harziger Kruste, relativ
glatt, grau bis schwarz. Zuwachszone orange-rot bis gelb mit weißem
Rand mit unterschiedlichen Dicken. Kann in extrem unterschiedlicher
Form und Färbung auftreten. |
| Auswirkung: |
Holz wird im Frühstadium braun-rot.
Holz wird brüchig und mürbe. Holz wird trocken und reißt
quer und längs, typische Würfelbruchfäule. Holz kann
im Endstadium zu braunem Pulver zerrieben werden. Weiße flockig-weiche
Myzellappen werden zwischen dem "Würfelbruch" gebildet
(beim Schwefelporling ledrig-zähe Myzellappen). In Kiefern wird
überwiegend das Splintholz befallen, bei Fichte dagegen das Kernholz. |
| Besonderes: |
Oberfläche des Fruchtkörpers
schmilzt bei Erhitzung.
Die verbleibende ligninreiche Substanz (Holzrest) des Abbauprozesses
des Pilzes dient als günstiges Substrat für die Entwicklung
von Ektomykorrhiza und stickstoffbindenen Bakterien. Der Pilz ist
ein wichtiger Bestandteil in der Biozönose der Nadelholzwälder.
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| Literatur: |
F.W.M.R. Schwarze/J. Engels/C. Mattheck
(1999): Holzzersetzende Pilze in Bäumen. Rombach Verlag Freiburg
H. Butin (1983): Krankheiten der Wald- und Parkbäume. Georg Thieme
Verlag Stuttgart, New York
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Klasse: Basidiomycetes
Familie: Fomitopsidaceae
Systematik der Pilze
Liste Pilze an Bäumen

Rotrandiger Baumschwamm
Rotrandiger Baumschwamm
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